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Städebau in Weinstadt Endersbach

„Zwischenstadt Weinstadt – Schorndorfer Straße“ Städtebaulicher Entwurf in Weinstadt bei Waiblingen ( Remstal ).


Aufgabe

Die Entwicklung der Region Stuttgart im Ende des 19. Jahrhundert und in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts war unter anderem durch die Ausbildung starker Industrien und damit Unterzentren entlang des Neckarraumes oberhalb Bad-Cannstatts gekennzeichnet. Die Ausnutzung der Neckar­ Seiten-Flächen für Industrie und Handel standen bis in die fünfziger Jahre im Vordergrund der ersten bandartigen Entwicklung der aufstrebenden Region Stuttgart.

In den sechziger Jahren- mit beginnendem Wohlstand nach dem 2. Weltkrieg- war das Phänomen der "Stadtflucht" für viele Bewohner Stuttgarts eine attraktive Alternative. Der Enge der Stadtdichte mit überkommenen Grundrissen und Wohnungsausstattungen wurde eine neue Welt im eigenen, modernen und dem Zeitgeist angemessenem Haus vor den Toren Stuttgarts gegenübergestellt.

Die Talauen des nicht mit Industrie belasteten Remstales mit den angrenzenden Hängen und weitverzweigten Naherholungsräumen waren für die Verwirklichung der Lebensziele unweit der Landeshauptstadt sehr geeignet. Zwischen den alten Mittelstädten Waiblingen und Schorndorf entstand die starke Unterregion Remstal innerhalb der bestehenden kleinen Weingärtnergemeinden. Mit der Nachfrage nach Wohnraum entlang des Remstales wuchs die Notwendigkeit der Infrastruktur für den privaten Verkehr und später auch des öffentlichen Personennahverkehrs. So wurde später die erste S-Bahn -heute die S1- von Stuttgart nach Schorndorf gebaut.

Gleichzeitig mit der Bevölkerungsentwicklung und der Entwicklung der Infrastruktur wurden im Zuge einer Gemeindereform versucht, die engen Grenzen der Dorfstrukturen aufzulösen, und der neuen Gesamtstruktur auch in der Identität und der Verwaltung ein entsprechendes Gesicht zu geben. Es entstanden die Orte sie heute als" Kernen", "Weinstadt" ,"Remshalden" und "Winterbach" bekannt sind, und hinter deren Namen sich eine Vielzahl kleinerer Dörfer mit hohen eigenen ldentitäten und eigener Geschichte verbergen. ln der Stadt "Weinstadt" wuchsen mit den beschriebenen Entwicklungen entlang der parallel verlaufenden Bändern Fluss, Schiene und Schnellstraße alle die Einrichtungen die zur Entwicklung eines Unterzentrum notwendig wurden. So sind heute entlang der alten Bundesstraße B29 zwischen Waiblingen und Schorndorf eine Vielzahl scheinbar mehr oder weniger wild gewachsener Strukturen nebeneinander entstanden. Das Planungsgebiet  "Zwischenstadt Weinstadt- Schorndorfer Straße" umfasst ein solches typisches Stadtfeld besiedelt mit Wohngebieten, Industriegebieten und Sondergebieten , das heute nach zwei Generationen der Entwicklung neu strukturiert und umgeplant
werden soll.

Auf der einen Seite die Kleinstadt Endersbach mit einem sanierten Stadtkern, auf der anderen Seite die zum Teil bebauten Talauen des Remstals, liegt dieses Plangebiet hocherschlossen von Individual- und öffentlichem Verkehr und seit Jahrzehnten stadtplanarisch vernachlässigt im Zwiespalt der Spannungen für die nächsten Jahrzehnte einer möglichen Entwicklung der Gesamtstadt Weinstadt Einkaufszentren und Fachmärkte mit überörtlichen Marktanteil sind aufgrund der Lage an den Verkehrsströmen prädestiniert
an diesem Standort. Dem Gegenüber stehen die Interessen der anliegenden Kleinstädte. Sondereinrichtungen wie Elektrizitätswerke und Anfallwirtschaft und Bauhof bilden überkommene Strukturen im Raum, der ehemals am unattraktiven Rand der Stadt lag. Daneben noch rudimentär ausgebildete Wohngebiete die den Zusammenschluss zu den benachbarten Zentren und .nschluss an die vorhandenen noch nicht eingebundenen Grünräume suchen. So sieht die Situation im Ubungsfeld für den städtebaulichen Entwurf aus. Ziel des Entwurfs ist eine richtungsweisende visionäre Vorstellung für das Plangebiet, die als studentische Übung ausformuliert, über weite Jahre als Rahmenplan zur Entwicklung der Kerngebiete und der angrenzenden Landschaftsräume Bestand haben könnte.





























Angaben gemäß § 5 TMG

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